Schmerztherapie

   

Jede Bewegung ist besser als keine Bewegung


 In den vergangenen Jahren wurde die Bedeutung der Faszien als bedeutsames, sehr komplexes Körpergewebe erkannt, das nicht nur 


jeden einzelnen Muskel umhüllt und ihn so gleitfähig gegenüber anderen Muskeln macht, sondern alle Teile des Körpers durch seine netzartige Struktur umfasst, fixiert und so an seinem Platz hält.

Es handelt sich um ein lebendes Gewebe, welches neben seiner stabilisierenden Aufgabe wichtige Funktionen im Stoffaustausch unterhält und sowohl wichtige Nährstoffe den Muskelzellen zuführt, als auch Abfallprodukte des Muskelstoffwechsels abtransportiert. 

Durch Verletzungen, Traumen, Bewegungsmangel, Fehlhaltungen u.a. können Faszien verkleben oder verdicken und sowohl die Beweglichkeit einschränken, als auch zu Beeinträchtigungen im Stoffaustausch führen. Es kommt zu Sauerstoffmangel im Gewebe und Ablagerung von Schadstoffen mit einhergehender Übersäuerung, die zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit der Muskelfunktionen führen können.

 

Zahlreiche Schmerzzustände werden heute dem myofaszialem System zugeordnet. Das heißt, dass die Auslöser für Schmerzen in Muskeln und Faszien zu suchen sind.

 

Die Theranetic Schmerztherapie, die ich in meiner Praxis anwende, ist eine Therapiemethode die Manualmedizin und Bewegungsmedizin miteinander verbindet.

Sie vereint verschiedene manuelle Therapiesysteme wie LnB, Chirotherapie, FaszienDistorsionsModell, Myofasziale Release etc. mit bewegungsmedizinischen Übungen, die wieder zur Normalisierung des gestörten Gewebes und seiner Funktionsfähigkeit führen können.

 

Vorzugsweise arbeite ich mit der Druckpunkttechnik (Triggerpunktbehandlung) und der Faszien Release Methode.

Als Triggerpunkte bezeichnet man punkt- oder knotenförmige Verhärtungen innerhalb eines Muskels. Sie können an Ort und Stelle oder weit davon entfernt Schmerzen auslösen, zu Dysfunktionen oder Bewegungseinschränkungen führen. So können bspw. punktuelle Verhärtungen im Gesäßbereich Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder der Hüfte auslösen, Nackenverspannungen zu Kopfschmerzen führen oder Verhärtungen im Oberschenkel Knieschmerzen verursachen.

Häufige Ursachen zur Entstehung solcher Triggerpunkte können akute Überlastung eines Muskels, Inaktivität oder stetig wiederholende, gleichförmige Bewegungen sein.

Der Muskel verhärtet sich und es kommt zu einer Ausschüttung von Entzündungssubstanzen und einer lokalen Übersäuerung mit oben genannter Beeinträchtigung von Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit.

Faszien verkleben und verfilzen in diesem Bereich und schränken sowohl die Versorgung als auch die Beweglichkeit des Muskels ebenfalls ein.

Durch Deaktivieren der Triggerpunkte und dem Lösen der verklebten Faszien kommt es zu einer Entspannung des verhärteten Muskels, der Wiederversorgung mit Sauerstoff und einer Abnahme der Übersäuerung. 

Mit Hilfe weiterführender Übungen werden Sie dann in die Lage versetzt, den Muskel entspannt und geschmeidig zu halten, damit dieser seine Arbeit wieder aufnehmen und schmerzfrei ausführen kann.

 

Bereits wenige Behandlungen können zu einer deutlichen Schmerzreduktion führen. 

Hier finden Sie weitere interessante Informationen zu dieser               Behandlungsweise: